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Erläuterungen zu Access Keys

Die Computerbedienung mit Hilfe von Tastaturkürzeln ist insbesondere für Menschen mit visuellen oder motorischen Einschränkungen wichtig, da sie eine Maus nicht oder nur bedingt einsetzen können. Sie sind auf die Tastatur oder alternative Eingabegeräte angewiesen. Aber auch alle anderen Nutzer, die lieber mit der Tastatur als mit der Maus arbeiten, können von einer Bedienbarkeit mit der Tastatur profitieren.

Die verschiedenen Browser bieten unterschiedliche Funktionalitäten zum Aufrufen von Links, die mit Tastaturkürzeln belegt sind.

  • Mozilla- und Netscape-Browser rufen einen Link mit Tastaturkürzel sofort auf, sobald die Tastenkombination Alt mit dem entsprechenden Kürzel betätigt wird. Das gilt auch für Firefox bis Version 1.5. Ab Version 2 muss die Kombination aus Alt-Taste, Umschalt-Taste sowie der entsprechenden Ziffer gedrückt werden.
  • Der Internet Explorer fokussiert einen Link bei Betätigung der Tastenkombination Alt mit der entsprechenden Taste. Das hat zur Folge, dass zum Aufruf des Links die Eingabetaste betätigt werden muss.
  • Auf dem Mac ist die Zugriffstaste die Ctrl-Taste.
  • In Opera werden Links mit Tastaturkürzel aufgerufen, indem zuerst Umschalt+Esc gedrückt und wieder losgelassen wird und dann die belegte Taste gedrückt wird.

Wie Sie im linken Hauptmenü sehen, werden die Tastenkürzel automatisch durch Unterstreichung hervorgehoben sowie neben dem eigentlichen Link in anderer Farbe und in Klammern dargestellt. Beides kann ein- und ausgeschaltet werden.

Die Tastenkürzel werden ohne Zutun des Redakteurs automatisch so erzeugt, dass jedes Kürzel nur einmal vorkommt. Es ist aber auch möglich, auf einzelnen oder allen Seiten ein statisiches Kürzel zu definieren. Dieses wird dann bei der automatischen Erzeugung nicht mehr verwendet.

Erläuterungen zur Barrierefreiheit

Was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit?

Der Begriff "barrierefrei" ist trotz aller Gesetze, Richtlinien und Initiativen den meisten Menschen unbekannt. Es gibt wenige Internetnutzer, die sich vorstellen können, dass das Internet seine Grenzen und Barrieren hat. Besonders betroffen sind Senioren und behinderte Menschen. Eine gängige Meinung ist immer noch, dass ältere und behinderte Menschen das Internet nicht nutzen. In Wahrheit ist der Anteil dieser Zielgruppe in punkto Internetnutzung sehr hoch und verzeichnet hohe Wachstumsraten.

Barrierefreies Internet bedeutet, dass eine Internetseite für jeden Benutzer lesbar und bedienbar ist. Dies beinhaltet die technischen Aspekte (Browser, Betriebssystem), wie auch bezogen auf die inhaltlichen Gesichtspunkte (Verständlichkeit, Benutzerfreundlichkeit).

Beispiele:

  • Blinde können eine grafischen Navigation nicht verwenden.
  • Sehbehinderte können keine kleinen Texte im Grafikformat lesen.

Um allen Menschen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen wurden die Richtlinien zum barrierefreien Internet entwickelt.

Basis aller Vorlagen für barrierefreies Internet sind die offiziellen Richtlinien W3C (World Wide Web Consortium). Diese geben 3 Prioritäten vor, welche die Vorgaben für barrierefreie Angebote in "muss", "sollte" und "kann" unterteilen.

In Deutschland gilt zunächst das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen.

Darauf aufbauend wurde die " Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz" am 17. Juli 2002 vom Bundesministerium herausgegeben.

Zielgruppen:

Barrierefreies Internet ist für alle Menschen gedacht. Das Internet bietet eine riesige Anzahl an Informationen. Hierbei ist Wichtig, dass alle Informationen für jeden zugänglich sind, also barrierefrei. Doch sind nicht alle Internetseiten für jeden zugänglich? Leider muss dies eindeutig verneint werden. Verschachtelte Tabellen, fehlerhafter Quellcode und Frames sind nur die auffälligsten Probleme.

Folgende Zielgruppen sind betroffen:

  • Ältere Menschen:
    Reaktionsfähigkeit und Sehvermögen lässt im Alter nach. Oftmals "surfen" ältere Menschen daher mit geringeren Bildschirmauflösungen und veränderten Kontrasteinstellungen. Dies führt bei nicht-barrierefreien Webseiten jedoch oftmals zu erheblichen Darstellungsproblemen.
  • Behinderte Menschen:
    Behindertenverbände setzen sich schon lange für ein barrierefreies Internet ein. Besonders für behinderte Menschen ist das Internet eine sehr wichtige Möglichkeit mit der Aussenwelt in Kontakt zu treten. Wenn z.B. Blinde mit ihren technischen Hilfsmitteln Internetseiten besuchen, ist eine barrierefrei gestaltete Webseite von erheblicher Wichtigkeit. Eine Vielzahl von Webauftritten lässt sich von dieser Zielgruppe überhaupt nicht nutzen oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten.
  • Suchmaschinen:
    Suchmaschinen können nur reinen Code sehen und kein Layout. Je einfacher und schlanker der Quellcode ist, je besser können Suchmaschinen die Webseite katalogisieren. Das Verhältnis von eigentlichen Text (Content) und dem gesamten Quelltext ist besser (wichtig für die Gewichtung der Suchbegriffe). Barrierefreie Webseiten sind somit gleichzeitig Suchmaschinen-Optimiert! Auch wirkt sich ein schlanker Quelltext positiv auf die Ladezeit aus.

Hieraus lassen sich die Vorteile ableiten:

Barrierefreie Internetseiten zeichnen sich durch einige offensichtliche Vorteile aus:

  • erhöhte Reichweite
  • kurze Ladezeiten
  • Suchmaschinen optimiert
  • Image-Gewinn
  • Qualität und Nachhaltigkeit (zukunftssicher)

Wir haben uns bemüht den Internetauftritt weitgehenst barrierefrei zu gestalten und allen Menschen den Zugang zu unseren Webseiten zu ermöglichen.
Die hierfür notwendigen Punkte:

  • Alternativtexte bei Grafik- und Formular-Elementen.
  • eine Steuerung des Angebotes über die Tastatur möglich.
  • Schriftgrößen-Anpassung.
  • Nutzung hoher Kontraste und Farbkombinationen.
  • auf allen gängigen Browsern (auch ältere) darstellbar.
  • auch mit kleinen Auflösung darstellbar.
  • mit Windows-, Mac- und Linux-Betriebssystemen darstellbar.
  • möglichst wenige Grafiken und keine grafische Navigationen.
  • möglichst kurze und einfache Texte.
  • Nutzung von wenigen Multimedia-Elementen (Videos und Flash).
  • Anpassung an gängige Hilfsmittel: Bildschirmleser, Bildschirmlupen und so weiter.
  • Wenig JavaScript (auch ohne nutzbar) und kein Java.
  • eine unübersichtliche Navigation.

Für Verbesserungsvorschläge, Wünsche und Kritik stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Fragen und technische Realisation:

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